Gesamtverkehrsmodell

Das Bild zeigt einen Tramzug der Glattalbahn.

Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat 2006 das „Gesamtverkehrskonzept Kanton Zürich“ (GVK-ZH 2006) verabschiedet, das eine gesamtheitliche Entwicklungsstrategie für alle Verkehrsträger formuliert. Die optimale Abstimmung der verschiedenen Verkehrsträger aufeinander bedingt dabei das Erkennen und die Förderung ihrer jeweiligen Stärken unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems. Dies setzt wiederum voraus, dass das Verkehrsgeschehen nicht nur für die einzelnen Verkehrsträger bekannt ist, sondern dass auch die Wechselwirkungen zwischen diesen nachvollzogen werden können. Das Gesamtverkehrsmodell des Kantons Zürich (GVM-ZH) soll genau diesen Zweck erfüllen, indem es den Verkehr in seinen Ausprägungen und Wirkungszusammenhängen darstellt (Nachfrage, Kapazitätsauslastung, Reisezeiten etc.). In der Gesamtverkehrsplanung sind vor allem die Auswirkungen von Änderungen im Verkehrsangebot und in der Verkehrsnachfrage von Interesse. Des Weiteren liefert das GVM-ZH quantitative Grundlagen für die Abschätzung von Verkehrsauswirkungen/-einflüssen, wie z.B. Erreichbarkeiten und Umweltbelastungen (Emissionen, Lärm etc).