Raumgliederung

Das Bild zeigt den Prime Tower in Zürich West.

Das kantonale Raumordnungskonzept (ROK-ZH) definiert fünf Handlungsräume, welche grossflächige Gebiete kantonsweit umfassen. Die Handlungsräume werden mit zunehmendem Urbanisierungsgrad wie folgt benannt: Naturlandschaft, Kulturlandschaft, Landschaft unter Druck, urbane Wohnlandschaft und Stadtlandschaft. Es ist das Ziel, dass vor allem in den beiden zuletzt genannten Handlungsräumen die Verdichtung von Einwohnern und Arbeitsplätzen und somit der weitere Ausbau des Verkehrsangebots stattfinden soll. Die wenig verdichteten und ländlichen Räume sollen keine weitere Verdichtung erfahren und das heute schon gute Verkehrsangebot soll stabilisiert werden, um eine weitere Zersiedelung zu bremsen. Das gilt aber nicht für das Veloangebot, dieses soll auch in den ländlichen Räumen weiter ausgebaut werden.

Neben den grossflächigen Handlungsräumen sind für die Raumgliederung auch elf punktuelle Zentrumsgebiete, welche im Kantonalen Richtplan verankert sind, von Bedeutung. Sie sind kulturelle und wirtschaftliche Schwerpunkte und weisen meist ein hohes Veränderungspotenzial auf. In den Zentrumsgebieten sollen der Wirtschaft optimale Standorte mit hoher Erschliessungsqualität zur Verfügung gestellt werden, um die Entwicklungsfähigkeit in diesen urbanen Räumen langfristig sicher zu stellen.