Fusswegnetz

Das Bild zeigt Passanten beim Queren eines Fussgängerstreifens.

Fussverkehr planen

Fusswege bilden zusammenhängende Netze und sind gemäss Fuss- und Wanderweggesetz (FWG) in Plänen festzuhalten. Das zuständige Bundesamt für Strassen (ASTRA) und Fussverkehr Schweiz haben zusammen eine Vollzugshilfe Handbuch Fusswegnetzplanung herausgegeben. Das reich illustrierte Handbuch zeigt, welche Anforderungen an die Fusswegnetze gestellt werden müssen, wie der Prozess einer Fusswegplanung durchgeführt werden soll und wie die Wege und Flächen rechtlich gesichert werden können.

Die wichtigsten Anforderungen an die Netzplanung

  • Gesamtes bestehendes Netz abbilden / Netzlücken bezeichnen
  • 200 Laufmeter Fusswege pro Hektar Siedlungsfläche anstreben
  • Querungsstellen bei verkehrsorientierten Strassen bezeichnen
  • Bei beidseitiger Bebauung beidseitiges Trottoir bei verkehrsorientierten Strassen vorsehen
  • Flächen für den Aufenthalt bezeichnen
  • Schwachstellen und Netzlücken für alle Benutzergruppen erheben
  • Wegverbindungen grundeigentümerverbindlich sichern

Rechtsgrundlagen

Das Bundesgesetz über die Fuss- und Wanderwege (FWG) regelt die Rahmenbedingungen für die Planung und die rechtliche Sicherung der Fuss- und Wanderwege. Die Fusswege im Siedlungsgebiet sind gemäss Planungs- und Baugesetz des Kantons Zürich im Verkehrsrichtplan aufzunehmen (§ 31 PBG):

«Auf den Verkehrsplan mit den kommunalen Strassen für die Groberschliessung und den Wegen von kommunaler Bedeutung darf nicht verzichtet werden.»

Kommunale Richtpläne Fussverkehr

Die Fusswegnetzplanung ist Teil der kommunalen Richtplanung. Sie wird im Verkehrsrichtplan abgebildet.