Behindertengerechtes Bauen

Das Bild zeigt eine Frau im Rollstuhl beim Queren eines Fussgängerstreifens.

Der Kanton Zürich setzt sich für ein behindertengerechtes Bauen im öffentlichen Strassenraum ein und gestaltet die Strasseninfrastruktur entsprechend aus.

«Menschen mit Behinderungen haben Anspruch auf Zugang zu öffentlichen Bauten, Anlagen, Einrichtungen und Leistungen. Entsprechende Massnahmen müssen wirtschaftlich zumutbar sein.» (Art. 11 Abs. 3 der Verfassung des Kantons Zürich 2006)

Das Behindertengleichstellungsgesetz des Bundes setzt einen Schwerpunkt beim Zugang zum öffentlichen Verkehr und der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben – zwei Daseinsgrundfunktionen, die eng miteinander verflochten sind. Der Kanton Zürich ist aufgrund der eidgenössischen und kantonalen gesetzlichen Grundlagen verpflichtet, sein öffentliches Strassennetz behindertengerecht auszugestalten.

Ziele des Kantons Zürich

  • Entwicklung einer strategischen Ausrichtung und Festlegung der Regeln, nach denen die Zürcher Staatsstrassen in Zukunft zu gestalten sind.
  • Entwicklung eines Kriterienkatalogs, mit dessen Hilfe aufgezeigt werden kann, wo im Kanton Zürich Handlungsbedarf besteht.
  • Erstellung eines Umsetzungsprogramms, das aufzeigt, wie die Vorgaben mit welchen Kostenfolgen umgesetzt werden können.