Behindertengerechtes Bauen

Das Bild zeigt einen Rollstuhl.

Menschen mit mobilitätseinschränkenden Behinderungen sind in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. In unserem hektischen Verkehrsalltag, der eine gute Wahrnehmung und reaktionsschnelles Handeln verlangt, kann eine Behinderung ein noch grösseres Handicap bedeuten. Wer in seiner Mobilität eingeschränkt ist, wird «gehindert», am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und einem angemessenen Beruf nachzugehen. Das Behindertengleichstellungsgesetz des Bundes setzt deshalb einen Schwerpunkt beim Zugang zum öffentlichen Verkehr und der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben – zwei Daseinsgrundfunktionen, die eng miteinander verflochten sind.

Der Kanton Zürich ist aufgrund der eidgenössischen und kantonalen gesetzlichen Grundlagen verpflichtet, sein öffentliches Strassennetz behindertengerecht auszugestalten. Mit der neuen Kantonsverfassung vom 1. Januar 2006 wurde dem Regierungsrat zudem eine verbindliche Frist für das Vorlegen eines Konzeptes gesetzt.

Ziele des Kantons Zürich

Der Kanton Zürich setzt sich für ein behindertengerechtes Bauen im öffentlichen Strassenraum ein und gestaltet die Strasseninfrastruktur entsprechend aus. Unter Wahrung der Verhältnismässigkeit wird ein hindernisfreies Grobnetz der Zürcher Fuss- und Verkehrswege angestrebt. Dafür sind folgende Aufgaben zu erfüllen:

  • Entwicklung einer strategischen Ausrichtung und Festlegung der Regeln, nach denen die Zürcher Staatsstrassen in Zukunft zu gestalten sind.
  • Entwicklung eines Kriterienkatalogs, mit dessen Hilfe aufgezeigt werden kann, wo im Kanton Zürich Handlungsbedarf besteht.
  • Erstellung eines Umsetzungsprogramms, das aufzeigt, wie die Vorgaben mit welchen Kostenfolgen umgesetzt werden können.

Der Bericht zum behindertengerechten Bauen im Kanton Zürich kann unter "Dokumente" heruntergeladen werden.

Kontaktperson

Foto von Stefan Walder, Leiter Projektentwicklung

Stefan Walder

Projektleiter

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Fax. +41 43 259 51 83

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