Abflüge & Landungen

Das Bild zeigt einen Helikopter.

Generelle Bewilligungsbehörde ist das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL). Der Kanton resp. das Amt für Verkehr als Ansprechpartner im Kanton Zürich ist bei Aussenlandungen wie folgt involviert:

Bewilligungen für Aussenlandungen auf öffentlichen Gewässern (Art. 8 AuLaV)

Der Gesuchsteller holt die Stellungnahme des Kantons beim Amt für Verkehr ein und reicht diese mit den Gesuchsunterlagen bei der Bewilligungsbehörde, dem BAZL, ein. Das Amt für Verkehr koordiniert das Verfahren innerhalb des Kantons, hört die zuständigen Fachstellen an, erstellt die Stellungnahme und übermittelt diese dem Gesuchsteller.

Ausnahme:

Bei Aussenlandungen zur Aus- und Weiterbildung für Rettungs- und Löscheinsätze ist das Amt für Verkehr die Bewilligungsbehörde. Es koordiniert das Bewilligungsverfahren, prüft die Gesuchsunterlagen, hört die betroffenen Fachstellen an, erstellt und versendet die Bewilligung und informiert das BAZL.

Bewilligung von Aussenlandungen oberhalb von 1100m über Meer (Art. 26 AuLaV)

(Personentransporte zu touristischen oder sportlichen Zwecken)

Bewilligungsbehörde ist das BAZL, es entscheidet nach Anhörung des Kantons und der Standortgemeinde. Das Amt für Verkehr koordiniert das Verfahren innerhalb des Kantons, hört die zuständigen Fachstellen an und übermittelt die Stellungnahmen dem BAZL.

Bewilligungen für Aussenlandungen in Schutzgebieten (Art. 28 AuLaV)

(Flüge zu Arbeitszwecken)

Der Gesuchsteller holt die Stellungnahme des Kantons beim Amt für Verkehr ein und reicht diese mit den Gesuchsunterlagen bei der Bewilligungsbehörde, dem BAZL, ein. Das Amt für Verkehr koordiniert das Verfahren innerhalb des Kantons, hört die zuständigen Fachstellen an, erstellt die Stellungnahme und übermittelt diese dem Gesuchsteller.

Aussenlandungen in Wohngebieten (Art. 31 AuLaV)

(Flüge zu Arbeitszwecken)

Aussenlandungen zu Arbeitszwecken in Wohngebieten muss das Flugbetriebsunternehmen mit der nach kantonalem Recht zuständigen Behörde im Voraus absprechen.

Das Amt für Verkehr ist die nach kantonalem Recht zuständige Behörde. Es koordiniert das Verfahren innerhalb des Kantons. 

Für die vorgängige Absprache muss das Flugbetriebsunternehmen das folgende Formular «Meldung Aussenlandungen in Wohngebieten» ausfüllen und dem Amt für Verkehr einreichen.

Das Formular wird den betroffenen Gemeinden und der zuständigen Flugsicherungsstelle (Skyguide) durch das Amt für Verkehr weiter geleitet.

Nach Erhalt des Formulars wird sich die zuständige Flugsicherungsstelle mit dem Flugbetriebsunternehmen in Verbindung setzen.

Falls die betroffenen Gemeinden oder die betroffenen Flugsicherungsstelle Einwände/Auflagen haben, teilen sie diese dem AFV und den Flugbetriebsunternehmen mit.

Können sich die Parteien nicht einigen, so entscheidet das BAZL auf Antrag des Unternehmens oder der Behörde. Das BAZL berücksichtigt bei seinem Entscheid die Flugsicherheit und wägt das öffentliche gegenüber dem privaten Interesse ab.