Tagung «10 Jahre Agglomerationsprogramme Kanton Zürich - Erfahrungen und Perspektiven»

Das Bild zeigt den Bahnhof Schwamendingen

Der Anlass «10 Jahre Agglomerationsprogramme Kanton Zürich - Erfahrungen und Perspektiven» fand am 6. Juli 2017 in Winterthur statt.

Die Präsentationen der Referentinnen und Referenten sowie die Ergebnisse der Workshops können unter «Download» heruntergeladen werden.

Referate

Mehr als Luftschlösser – Agglomerationsprogramme im Kanton Zürich
Carmen Walker Späh, Volkswirtschaftsdirektorin Kanton Zürich

Das Agglomerationsprogramm Winterthur – Bedeutung für die Entwicklung der Stadt
Josef Lisibach, Vorsteher Departement Bau Stadt Winterthur

Die Limmattalbahn – Abstimmung von Siedlung und Verkehr im Entwicklungsschwerpunkt Limmattal
Daniel Kolb, Kantonsplaner Kanton Aargau

Koordinierte Entwicklung im Zürcher Oberland
Daniel Baldenweg, Präsident Planungskommission Region Zürcher Oberland

Umsetzung des Agglomerationsprogramms in der Stadt Winterthur – Erfahrungen und Herausforderungen
Raffael Noesberger, Leiter Verkehrsplanung Stadt Winterthur

Der Blick über den Tellerrand – das AP Freiburg
Corinne Margalhan-Ferrat, Koordinatorin Agglomerationsprogramme Kanton Freiburg

Konzeptionelle Anpassungen Bund
Ulrich Seewer, Vizedirektor Bundesamt für Raumentwicklung

Bundesmittel reserviert – und jetzt? Umsetzung der Agglomerationsprogramme im Kanton Zürich
Markus Traber, Chef Amt für Verkehr Kanton Zürich

Anschliessend an die Referate wurden fünf Workshops durchgeführt und die Ergebnisse präsentiert. 

Bilder

Workshops

Workshop 1: Bedeutung von Zukunftsbild und Teilstrategien

  • Moderation: Wilfried Anreiter, Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich, Amt für Verkehr
  • Input: Matthias Loepfe, Regionalplanung Zürich und Umgebung
  • Inhalt: Zukunftsbild und Teilstategien sind zentrale Inhalte eines Agglomerationsprogramms. Was ist ihre Funktion? Welche Rolle spielen dabei kommunale Instrumente, regionale Richtpläne (Regio-ROKs) und kantonale Instrumente (Richtplan, Gesamtverkehrskonzept etc.)? Welche Bedeutung haben Zukunftsbild und Teilstrategien bei der Umsetzung der Agglomerationsprogramme, d.h. bei der Planung und Umsetzung konkreter Massnahmen?

Workshop 2: Planung von Massnahmen

  • Moderation: Michael Löchl, Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich, Amt für Verkehr
  • Input: Raffael Noesberger, Tiefbauamt Stadt Winterthur
  • Inhalt: Nur mit der Umsetzung der Massnahmen können die Agglomerationsprogramme Nutzen entfalten. Welche Bedeutung hat die A- /B- /C- Priorisierung? Wie muss mit Bemerkungen des Bundes umgegangen werden? Wie sollte man mit Umsetzungsproblemen und Projektänderungen von Massnahmen umgehen? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen dem Agglomerationsprogramm und den ordentlichen Verfahren? Welche Rolle spielt die Wirkungskontrolle des Bundes? Wie kann das Agglomerationsprogramm zur politischen Konsensbildung genutzt werden? Das Festhalten von Best-Practices und Verbesserungsvorschlägen steht im Zentrum dieses Workshops.

Workshop 3: Massnahmenanmeldung, -finanzierung und -abrechnung

  • Moderation: Lea Horowitz, Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich, Amt für Verkehr
  • Input: Christoph Suter, ewp
  • Inhalt: Das Prozedere zur effektiven Auszahlung der Bundesmittel ist für viele Massnahmenträger ungewohnt. Welche Anforderungen stellt der Bund und welche Hilfsmittel bietet der Kanton? Wie sind die Massnahmenträger organisiert? Welche Prozesse bereiten Schwierigkeiten und wie könnten diese Prozesse vereinfacht werden? Der Workshop soll neben einem Wissenstransfer unter den Teilnehmenden Verbesserungsvorschläge zuhanden von Bund und Kanton ermöglichen.

Workshop 4: Kantonsübergreifende Abstimmung

  • Moderation: Carlo Degelo, Departement Bau Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau, Abteilung Verkehr
  • Input: Peter Göldi, Agglomeration Obersee
  • Inhalt: Agglomerationen wie das Limmattal, Obersee oder Schaffhausen sind kantonsübergreifend. Was bedeutet dies für die Zusammenarbeit und Koordination bei der Erarbeitung und Umsetzung von Agglomerationsprogrammen? Welche Chancen und Herausforderungen für Kantone, Regionen und Gemeinden ergeben sich daraus? Welche Schlussfolgerungen lassen sich für die interkommunale Zusammenarbeit ziehen? Im Zentrum des Workshops steht der Erfahrungsaustausch im Hinblick auf ein Best-Practices, Problembereiche und Lösungsansätzen.

Workshop 5: Bewertung von Umsetzung und Wirkung von Massnahmen

  • Moderation & Input: Gilles Chomat, Bundesamt für Raumentwicklung
  • Inhalt: Gegenüber dem Bund verpflichten sich Agglomerationen zur Durchführung eines Umsetzungs- und Wirkungscontrollings. Welches sind die Anforderungen des Bundes? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Kann man die Wirkung überhaupt messen? Diskutiert werden die Erfahrungen aus den beiden ersten Programmgenerationen und die Neuerungen ab der dritten Generation, z.B. fixe Umsetzungsfristen. Weiter sollen der Nutzen der Umsetzungs- und Wirkungskontrolle diskutiert sowie Vorschläge zuhanden des Bundes gesammelt werden.