Beförderung mit Kleinseilbahnen, Skiliften & Schrägaufzügen

Das Bild zeigt die Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg (LAF).

Für Seilbahnen und ähnliche Transportanlagen, die nicht der eidgenössischen Konzessionspflicht unterstehen, ist eine kantonale Bewilligung erforderlich (Art. 3 SebG). Eine kantonale Bewilligung ist somit insbesondere erforderlich für:

  • Kleinseilbahnen
  • Skilifte
  • Schrägaufzüge

Das Amt für Verkehr (AFV) ist die kantonale Bewilligungs- und Aufsichtsbehörde. Sie erteilt die Bau- und Betriebsbewilligung. Kommunale Bewilligungen sind nicht erforderlich.

Mit dem Bau der Anlage darf erst begonnen werden, wenn die kantonale Baubewilligung erteilt ist. Ebenfalls darf die Anlage erst nach Vorliegen der Betriebsbewilligung in Betrieb genommen werden.

Gesuche

Konkordat über die nicht eidgenössisch konzessionierten Seilbahnen und Skilifte

Anlagen, die der kantonalen Bewilligungspflicht unterliegen werden vom Bund nicht überprüft. Damit die Anlagen trotzdem kantonsübergreifend kontrolliert werden, vereinbarten die Kantone vertraglich, dass eine interkantonale Kontrollstelle einzusetzen sei. Dazu schlossen sie das Konkordat über die nicht eidgenössisch konzessionierten Seilbahnen und Skilifte ab. Dem Konkordat gehören heute 21 Kantone sowie das Fürstentum Liechtenstein an.

Interkantonale Kontrollstelle IKSS

Im Auftrag der Mitgliedskantone des Konkordates ist die IKSS für die sicherheitstechnische Aufsichtstätigkeit der in den Zuständigkeitsbereich der Kantone fallenden Seilbahnen, schräg geführte Lifte und Spezialanlagen verantwortlich. So übernimmt die IKSS insbesondere die technische Prüfung neuer Anlagen, die Abnahme betriebsbereiter Anlagen und die periodischen Kontrollen bestehender Anlagen.