Weitere hoheitliche Aufgaben

Das Bild zeigt eine Strassenbaustelle.

Strassenprojekte in den Städten Zürich & Winterthur

Das Amt für Verkehr vertritt die Interessen des Kantons gegenüber den Städten Zürich und Winterthur in Bezug auf die sogenannten Strassen mit überkommunaler Bedeutung. Diese Strassen entsprechen in ihrer Funktion den Staatsstrassen im übrigen Kantonsgebiet und werden vom Kanton finanziert. Für Anfragen zu einzelnen Strassenprojekten und Baulinien wenden Sie sich bitte an das jeweilige städtische Tiefbauamt.

Reklameanlagen

Für die Bewilligung von Reklameanlagen ist die Standortgemeinde zuständig, auch entlang von Staatsstrassen. Wird jedoch der öffentliche staatliche Grund beansprucht, entscheidet der jeweilige Leiter der Unterhaltsregion des Tiefbauamts des Kantons Zürich über die Erteilung einer solchen Bewilligung.

Konzessionen/Bewilligungen

Konzessionen werden in verschiedenen Fällen erteilt: zum Beispiel für das Verlegen von Leitungen im Staatsstrassengebiet, für die Gestaltung von Kreisverkehrsanlagen durch Gemeinden, für Erdanker im öffentlichen Grund sowie für eine dauernde Nutzung des öffentlichen Grundes. Das Strasseninspektorat des Tiefbauamts des Kantons Zürich prüft jeweils die Gesuche und erteilt die Konzession.

Vorübergehende Inanspruchnahme des öffentlichen Grundes

Wer den öffentlichen staatlichen Grund vorübergehend in Anspruch nehmen will, muss dafür ein Gesuch stellen. Kostenpflichtige Bewilligungen können zum Beispiel für die Ablagerung von Materialien oder zur Abstützung von Baugerüsten sowie zu Sonderzwecken gewerblicher Art erteilt werden. Über die Erteilung entscheidet der jeweilige Leiter des Unterhaltsbezirks des Tiefbauamts des Kantons Zürich.

Strassenrückklassierung

Bei der Übergabe von Staatsstrassen in den Verantwortungsbereich von Gemeinden wird die entsprechende Strasse abklassiert. Auslöser dafür sind strategische Entscheide des Amtes für Verkehr oder behördliche Richtplaneinträge in den Verkehrsplänen.

Verkehrsanordnungen

Die Leiter der Unterhaltsregionen des Tiefbauamts des Kantons Zürich sind auf Staatsstrassen für die vorübergehenden Verkehrsanordnungen wegen Strassenbauarbeiten zuständig. Diese Anordnungen ermöglichen es, die Verkehrsteilnehmer mittels Vorschrifts- und Vortrittssignalen sicher durch die Baustelle zu führen oder umzuleiten.

Die Bedingungen an eine Verkehrsanordnung sind ihrer Dauer entsprechend unterschiedlich. Zur sofortigen Behebung von unvorhersehbar eingetretenen Gefahren an Ort und Stelle können sie durch die Betriebsleiter angeordnet werden.

Verkehrsanordnungen bis acht Tage sind der betroffenen Bevölkerung in geeigneter Form zur Kenntnis zu bringen (z. B. durch Medienmitteilung). Dauern sie länger als acht Tage, müssen die Anordnungen durch die Leiter der Unterhaltsregionen verfügt werden (interne Verfügung zur Orientierung der Gemeinden, Kapo etc.). Vorübergehende Verkehrsanordnungen, die länger als 60 Tage gelten, müssen mit Rechtsmittelbelehrung veröffentlicht werden.